Fünf Sternschnuppen, zig Wimpern; ein Wunsch

Der Herr 'Will...' ist gestorben

Heey, als kleine Vorwarnung vorab: das wird ein ziemlich weinerlicher Blogeintrag. Also für alle, die erwarten hier etwas zu finden, das ihnen weiter hilft: Sucht weiter. Ihr werdet es hier sicherlich nicht finden. Heute ist ein schrecklicher Tag. Ich vermisse ihn, als hätte er gestern und nicht vor ca. sechs Wochen Schluss gemacht. Ich habe letzte Nacht geträumt, dass wir ganz normal einkaufen waren und danach zusammen gekocht haben, so wie immer. Das klingt jetzt vielleicht sehr blöd und selbstmitleidig, aber alles was ich will ist ein bisschen Glück in meinem Leben. Keine Selbstmorde, Familienprobleme, Drogenabhängige und Liebeskummer. Ich will ihn einfach nur wieder. Er hat mir Kraft gegeben. Ich will noch 1000 Dates mit ihm haben, in denen er mich erst um ein Uhr nach Hause lässt, weil er mich sonst vermisst. Ich will mit ihm bei diesem Italiener essen gehen, wo wir uns über den Kellner, 'Wuschelchens' Frisur, lustig machen. Danach will ich in die Bar wo wir immer hingingen und uns über Mafiabosse und deren Geschäfte unterhalten haben und über die anderen Gäste lachten und spekulierten. Ich will, dass wir rumalbern und uns Luft in den Mund pusten, bis einer hustend nachgibt. Ich will, dass er meinen Bauch küsst und mir sagt, dass ich seine Koala-Prinzessin bin. Ich will mir abends zusammen mit ihm die Zähne putzen und ihn fragen wann sein Kind endlich kommt. Ich will, dass er mir alles über Hamburg erzählt und mir den ganzen Hafen erklärt. Ich will nachts im Bett sitzen und stundenlang über seine Arbeit reden.Ich will, dass er mir ein Ohr über seine Sneaker abkaut, weil seine Augen dabei so leuchten. Ich will, dass er völlig auf seine Rap- und Jugendmusik eskaliert und mich dabei fast erschlägt. Ich will für ihn Spaghetti Carbonara kochen und die Soße komplett versauen. Ich will, dass er zum dritten Mal mit mir durch den Elbtunnel läuft. Ich will, dass er morgens kurz wach wird, mich sieht, grinst, küsst und sich dann wieder umdreht um nochmal gefühlte zehn Stunden zu schlafen, sodass ich mich irgendwann auf ihn werfe und ihm sage, dass er zu lange schläft. Ich will mit ihm durch die Stadt laufen und ihm sagen, dass er netter zu den Menschen sein soll, weil sie ganz nett sein könnten. Ich will, dass er mir sagt, dass er auf mich aufpassen muss. Ich will sauer auf ihn sein, wenn er auf dem Weg zu nem Park und wieder zurück kein Wort mit mir redet und zur Wiedergutmachung mich in den Arm nimmt, mich küsst und sich entschuldigt. Ich will mit ihm einen Film gucken und dass er mir währenddessen zu mir sagt, dass er mit mir nach Grönland oder Island auswandern will. Ich will um 4:30 Basketball mit ihm gucken. Ich will morgens, wegen Nasenbluten sein ganzes Bett vollbluten und mir seitdem von ihm anhören müssen, dass neue Bettlaken eine gute Investition bei mir seien. Ich will mit ihm die längste Fahrradtour der Welt machen, weil er sich so freut, wenn er Kreise um mich zieht und mir davon fährt, weil ich so langsam bin. Ich weiß nicht wie viel mir jetzt noch einfallen würde. Aber ich weiß, dass ich ihn wohl für immer verloren habe und mir nur diese Erinnerungen, an einen der wundervollsten Menschen, die ich je kennen lernen durfte, bleiben.Gute Nacht.

Philisiophien einer angetrunkenen Frau

Hallo ihr Lieben, habe meinem besten Freund gerade gesagt, dass ich angefangen habe Blog zu schreiben.Er gleich ' auf Tumbr?' und ich meinte nur 'nein,sowas, das niemand anklickt.'. Er hat gefragt, ob er es lesen darf und ich meinte nur 'Das bekommt nie jemand zu Gesicht. Wenn du jedoch den Namen herau bekommst darfst du'. Na mal schauen. Ja, ich habe den Abend damit verbracht mich, gemeinsam mit meiner Mutter und meinem Stiefvater zu betrinken. Da ich nicht besonders viel vertrage, war es für mich nach genau zwei großzügigen Mischen Vodka-O vorbei.Tja, die einen vertragen eben mehr und die anderen weniger. Ich weniger. Aber wisst ihr was? Durch den Alkohol fühle ich mich frei vom Liebeskummer und glücklich. Ich muss nicht wie in einem Hollywoodfilm heulend mit einer Box Taschentücher auf meinem Bett sitzen und dabei Schnulzen von James Blunt oder so hören. Ich kann darüber nachdenken, dass meine Nagelstudio-Frau ziemlich gut ist, weil mir erst heute nach fünf Wochen harter Arbeit bei DPD ein Nagel abgebrochen ist. Da kann die Gute echt stolz drauf sein. Ich werde sie morgen mal Loben. Fünf Wochen bis zum nächsten Termin sind eindeutig zu viel. Hoffentlich kann ich den nächsten früher mit meiner besten Freundin machen. Ich würde gerne mal wieder nach Hamburg, den alten Elbtunnel lang laufen, auf die Cap San Diego, den alten Michel und die Elbphilharmonie gucken. Da fällt mir ein, dass ich bei den ganzen Malen, die ich in Hamburg war, noch nie die Reeperbahn gesehen habe. Ich war an der Innenalster, an den Landungsbrücken, Finkenwerder, den'Schachthäusern' (mir fällt der richtige Name nie ein). Fast überall, nur nicht an der Reeperbahn. Ich habe sie nur von weitem gesehen an den tanzenden Türmen. Das sollte ich nachholen., irgendwann wenn es nicht mehr so weh tut... Hach, ich werde schon wieder so melancholisch. vielleicht liegt's daran, dass mein Alkoholpegel sinkt, vielleicht aber auch daran, dass ich den langweiligsten Blog der Welt führe. Danke an die, ich glaube, 14 Besucher, die sich auf den Blog verirrt habe, die ersten fünf Wörter lasen und die Seite danach erschrocken verließen. Wer will schon die Gedanken einer in Selbstmitleid versunkenen Frau lesen? Ich zu mindestens nicht. Aber es werden auch bessere Zeiten kommen. Ich bin ja schließlich noch jung. Ich bin gerade dabei Rechtschreibfehler zu korrigieren :') 'Cap San Diefo', 'Elbohilharmonie'... Wow ... Ich werde mich noch ein bisschen beschäftigen. Viel Spaß mit diesen langweiligen Gedanken einer nicht mehr ganz so sehr betrunkenen Frau und schlaft gut.

Irgendwo zwischen Himmel und Hölle

Hallo liebe Mitleser, ich werde euch jetzt die zweite Hälfte meines bisherigen Lebens erzählen. Wow, der Satz klingt bereits so nach Langerweile, dass ich den meisten von euch wahrscheinlich schon tschüss sagen kann. :P Wir waren bei dem Selbstmord und meinem besten Freund, der mir geholfen hat. Durch ihn habe ich mein Lächeln wieder gefunden. Ich liebe ihn einfach. Nicht so eine Liebes-Liebe. Das ist mehr wie eine Bruder-Schwester-Liebe. Wir würden alles füreinander tun. Deshalb ist es auch ziemlich schlimm für mich, dass er sich nicht aus seinen Depressionen und seiner Drogensucht helfen lässt. Und wenn ich von Drogensucht spreche, meine ich nicht 'nur' Gras.. Seit ich ihn kenne, das ist jetzt fast ein Jahr, hat er auch schon oft versucht sich umzubringen. Das eine Mal hatte er mir sogar einen Abschiedsbrief geschrieben. Mir kommen die Tränen, wenn ich daran denke. Ach ja, nicht zu vergessen, seine 'Freundin'. Ein unglaublich eifersüchtiges und aggressives Wesen. Sie hasst mich, sie hasst mich abgrundtief. Vor ca. 4 Monaten ist sie so sehr eskaliert, dass sie ihn vor die Wahl gestellt hat, nachdem ich ihm für eine Millisekunde berührte. Sie sagte ich sei ein Miststück, und dass ich ihn kein bisschen kenne, ihn unglücklich mache und eine Hure bin. Ich habe ihr gesagt, dass sie mich noch nie gesehen hat, mich nicht kennt und ich das gerne vernünftig klären möchte. Leider kann man nicht mit ihr reden, weswegen ich vortan meinen besten Freund nur noch heimlich sehe und wenn sie das irgendwann rausbekommt sie mir wahrscheinlich die Nase brechen wird. Dabei hatte sie gar keinen Grund zur Eifersucht. bis vor exakt fünf Wochen war ich nämlich noch überglücklich in einer Beziehung. Wo wir beim nächsten Thema sind. Ich hatte bisher drei Beziehungen und eine lockere 'Affäre'(ich bin niemandem fremd gegangen. Von diesen drei Beziehungen hat genau einer in meiner Nähe gewohnt, mein erster Freund. Wir waren allerdings nicht lange zusammen, ich habe Schluss gemacht, weil ich einfach nicht bereit dazu war. zumindestens glaube ich das. Er hat jetzt auch seit einigen Jahren eine Freundin, die echt gut zu ihm passt und ich freue mich für ihn. Ich war danach vier Jahre Single, hatte während des dritten Jahres diese 'Affäre' mit einem echt netten Jungen. Er war anfangs in mich verliebt. danach war es umgekehrt. Das ist damals echt blöd gelaufen, zumal ich mein erstes Mal mit ihm hatte. Aber das ist völlig in Ordnung, weil wir heute noch befreundet sind und uns gut verstehen. Ich kann euch trösten, weil wir nähern uns langsam der Gegenwart. Wobei wohl eher ich jemanden bräuchte, der mich tröstet, weil mir jetzt schon die Tränen kommen. Nach den beiden Jungs kamen meine Fernbeziehung. Die erste nach, nein ich verarsche euch nicht, Holland. Er ist ein echt netter Kerl, wenn er will. Es hat jedoch nicht lange gedauert, bis er sein wahres Gesicht gezeigt hat. Er sagte mir, dass er seine Ex-Freundinnen noch liebt, sogar mehr als mich. Das Spielchen hat er noch einen Mona gespielt. Danach meinte er, dass er jemand anderen kennen gelernt hat und deshalb nicht mehr für mich 'da sein' kann. Ich war ziemlich geknickt, trauerte ihm aber nicht lange nach. Nach einem weiteren Monat ohne Kontakt, schrieb er mir wieder. Ich fand herraus, dass mit dem Mädchen, welches er kennen lernte irgendwas schief lief. Auf sowas kann ich getrost verzichten. Und jetzt zu ihm. Mein Ex der vor fünf Wochen Schluss machte. Er hat mir gezeigt was Liebe ist. Er hat mich auf Händen getragen und war für mich da, immer. Er wohnte in Hamburg und ich bin am Wochenende immer zu ihm gefahren. Es war immer wieder wunderschön, wenn wir in der Stadt waren, gekocht haben oder Filme geguckt haben. Er war was Besonderes, das ist er immer noch. Wir sahen uns nur ein paar Tage im Monat, aber das war okay, sowohl für ihn, als auch für mich. Ich will, dass er weiß, dass es okay für mich war, weil ich ab und an mal rumgezickt habe und das bereue ich. Vor fünf Wochen schrieb er mir einen Tag nach seinem Geburtstag: 'Ich habe über unsere Beziehung nachgedacht, für mich ist es vorbei'. Von einem Tag auf den anderen ohne ersichtlichen Grund für mich und das macht mich fertig. Er sagte ich soll erwachsen werden, mein Geburtstagsgeschenk sei zu kindisch. Er hat sich von mir gewünscht, dass ich für ihn koche, weil er halt gerne isst. Das habe ich auch gemacht, oder hatte ich zumindestens vor. Ich hatte geplant ein Drei-Gänge-Menü zu kochen, das Dessert hätte ich in einen Picknickkorb getan und wäre dann mit ihm, weil er Fahrradfahren so liebt, an den beleuchteten Hafen geradelt um dort nachts zu picknicken. In dem Korb war noch ein Schlüsselanhänger, den ich ein oder zwei Monate zuvor gekauft hatte, weil es ihm schlecht ging und er wollte, dass ich bei ihm bin. Statt mir, dachte ich, dass der kleine Koala meinen Platz einnimmt, wenn ich nicht da bin, weil er mich immer seine Koala-Prinzessin genannt an. Ich war wohl so süß wie ein Koala meinte er. Er wollte das Geburtstagswochenende für sich haben, weshalb ich ihm sein Geschenk per Post geschickt habe. Ein Tag danach hat er Schluss gemacht mit der Begründung, das Geschenk sei kindisch. Er hat alles von mir aus seinem Leben gelöscht, naja fast alles. Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass er meine Nummer zwar von seinem Diensthandy, jedoch nicht von seinem Privaten gelöscht hat. Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Von seiner Arbeitskollegin (und guten Freundin), zu der ich noch ein wenig Kontakt habe, weiß ich, dass er mir nicht fremd gegangen und auch keine Neue hat. Er hat immer nur Gutes über mich gesprochen und wenn sie jetzt über mich reden will, lenkt er sofort vom Thema ab. Ich finde das Ganze ziemlich komisch. Er macht ohne ersichtlichen Grund Schluss, obwohl er mir zuvor als ich bei ihm war gesagt hat, er liebt mich. Entgegen aller Ratschläge meiner Freunde werde ich in zwei bis drei Wochen versuchen den Kontakt zu ihm wieder herzustellen. Gefühle können schließlich nicht einfach verpuffen. Wir sind jetzt also bei der Gegenwart. Ein seit fünf Wochen weinendes Mädchen, das weiß, dass es nicht ganz einfach ist un einen Ausgleich darin such Blog zu schreiben. Vielleicht bin ich ja doch kindisch? Ich bin gerade ziemlich aufgelöst und werde mich mit 'The Big Bang Theory' ablenken. Ein Hoch auf Pro7! Gute Nacht, schlaft schön und wacht morgen mit einem Lächeln auf.

la vidavanesa

Hallo ihr Lieben,
ich bin Charleen und in meinem Leben passiert immer wieder eine ganze Menge. Eigentlich habe ich diesen Blog nur angemeldet, damit ich mir mal alles von der Selle schreiben kann. Ob ihr das ganze lest oder nicht bleibt euch überlassen. Ich würde es wahrscheinlich nicht tun. Da das der erste Eintrag ist möchte ich als erstes den Namen des Bloges erklären und als nächstes mich selbst und meine Vergangenheit vorstellen.
Alsoo... Der Name ist eigentlich ganz einfach. Er ist auf Spanisch, weil ich meine schönsten Tage in meinen 19 Jahren in Santiago de Chile verbracht habe. Zur Übersetzung lässt sich eigentlich nur sagen, dass, wie ihr Vielleicht wisst, vida Leben bedeutet. Das Wort la vanesa (der Schmetterling) habe ich eigentlich nur gewählt, weil mein voller Name Charleen-Vanessa ist und Schmetterlinge mag. Ich bin durch Zufall auf das Wort 'vanesa' gestoßen, da ich bisher nur das Wort 'mariposa' für Schmetterling kannte.
Ich langweile euch wahrscheinlich jetzt schon. Aber wisst ihr was? Der Zweck ist auch nicht unbedingt euch zu unterhalten.
Zu meine Person... nun ja, ich bin 19 Jahre alt, bin ein Scheidungskind und 80% meiner bisherigen Beziehungen waren Fernbeziehungen. Man kann nicht unbedingt sagen, dass ich immer Glück im Leben hatte. Aber wer hat das schon? Meine Eltern haben sich getrennt als ich zwölf war. Ich hatte damit keine großes Problem, es war schließlich ihre Entscheidung und sie hatten, genauso wie jeder andere auch, das Recht darauf glücklich zu sein. Ich weiß noch wie sich mein Papa eine Woche danach mit meiner jüngeren Schwester und mir auf den Buddelkasten gesetzt hat und sagte:'Ich werde immer für euch da sein!'. Tja, drauf geschissen. Seitdem habe ich ihn vielleicht fünf mal gesehen.
Bitte denkt nicht, dass ich so ein 'Emo-Mädchen' bin. An sich bin ich total normal und recht fröhlich. Aber selbst die tapfersten Menschen brauchen ein Ventil.
Mein lieber Daddy hat seither versucht, uns mit allen Mitteln aus dem Haus zu bekommen. Er hat mich so oft enttäuscht, dass ich Anfang letzten Jahres beschlossen habe, in psychologische Behandlung zu gehen. Das konnte niemand so richtig verstehen, weil ich nach außen immer einen glücklichen Eindruck machte. Bis ich dann weinend zusammengebrochen war und ziemlich heftige (für mich heftige) Depressionen verfiel.
Wenig später wurde ich 18 Jahre alt. Es gab eine große Party mit allen meinen Freunden. Warum ich euch das erzähle? Ich weiß, ist ja nichts besonderes 18 zu werden. Wird ja jeder. Jedoch hat sich zwei Wochen danach ein Freund von mir das Leben genommen. Als ich meiner Psychologin davon erzählen wollte (es war erst die fünfte Sitzung) hat sie zu mir gesagt, dass sie mir nicht helfen könnte und mir einen anderen suchen solle. Mit einem Mal war ich auf mich allein gestellt, weil Freunde und Familie meiner Meinung nach damals die Falschen waren um darüber zu reden. Ich muss gestehen, dass ich zu dem Zeitpunkt ernsthafte Gedanken an Suizid hatte. So lebte ich knapp nen halbes Jahr, bis ich meinen jetzigen besten Freund kennen lernte. Er hatte/hat selbst auch Depressionen und wusste wie es mir ging. Er hat mir sehr geholfen. Er war für mich da, immer.

Ich denke das reicht für's erste. Ich werde die Geschichte morgen fortführen.
Habt einen schönen Tag.